Kategorie: Forschung

Tinnitus: neue Erkenntnisse – was hier untersucht wird und was das bedeutet

Diese Kategorie bündelt aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse rund um Tinnitus – von wissenschaftlichen Studien bis hin zu neuen technischen Ansätzen.

Im Fokus stehen dabei konkrete Forschungsergebnisse, klinische Studien und neue Verfahren, die in der Wissenschaft oder im Gesundheitsmarkt untersucht werden. Ziel ist es, diese Inhalte verständlich einzuordnen: Was wurde tatsächlich untersucht? Wie belastbar sind die Ergebnisse? Und welche Bedeutung haben sie für Betroffene?

Einordnung statt Erwartung – wie belastbar sind neue Ansätze?

Viele dieser Entwicklungen befinden sich noch im experimentellen oder frühen Stadium. Entsprechend wichtig ist die Unterscheidung zwischen Forschung, ersten Studienergebnissen und bereits etablierten Verfahren.

Diese Beiträge helfen dabei, neue Meldungen besser einzuordnen – ohne falsche Erwartungen zu erzeugen.

Diese Kategorie bündelt aktuelle Entwicklungen rund um Tinnitus – von wissenschaftlichen Studien bis hin zu neuen technischen Ansätzen.

Im Fokus stehen dabei konkrete Forschungsergebnisse, klinische Studien und neue Verfahren, die in der Wissenschaft oder im Gesundheitsmarkt untersucht werden. Ziel ist es, diese Inhalte verständlich einzuordnen: Was wurde tatsächlich untersucht? Wie belastbar sind die Ergebnisse? Und welche Bedeutung haben sie für Betroffene?

Viele dieser Entwicklungen befinden sich noch im experimentellen oder frühen Stadium. Entsprechend wichtig ist die Unterscheidung zwischen Forschung, ersten Studienergebnissen und bereits etablierten Verfahren.

Diese Beiträge helfen dabei, neue Meldungen besser einzuordnen – ohne falsche Erwartungen zu erzeugen.

  • Neuromod erweitert Lenire-Verfügbarkeit auf weitere Märkte

    Das Unternehmen Neuromod vertreibt mit „Lenire“ ein System zur sogenannten bimodalen Stimulation. Dabei werden akustische Signale mit elektrischen Impulsen kombiniert, die über eine intraorale Elektrode abgegeben werden. Ziel ist es, neuronale Prozesse zu beeinflussen, die mit der Wahrnehmung von Tinnitus in Verbindung stehen.

    Im März und April 2026 wurde das System in den Niederlanden und Kanada eingeführt. Die Expansion erfolgt über nationale Gesundheitssysteme und erweitert die Verfügbarkeit eines bereits bestehenden Produkts. Das Verfahren wird bereits seit einigen Jahren untersucht und in ausgewählten Märkten eingesetzt.

    Unklar bleibt, für welche Patientengruppen das System eingesetzt wird und wie es im Vergleich zu anderen Ansätzen einzuordnen ist.

    Quelle: https://www.neuromoddevices.com/newsroom/

  • Serotoniner Schaltkreis im Hirnstamm als möglicher Treiber von Tinnitus identifiziert

    • Identifizierter neuronaler Schaltkreis verbindet eine Serotonin-Quelle im Hirnstamm mit einer zentralen Hörschaltstelle.
    • Aktivierung führt zu erhöhter Aktivität im Hörsystem und tinnitusähnlichem Verhalten bei Mäusen.
    • Hemmung des Netzwerks reduziert die Symptome; die Ergebnisse stammen bislang nur aus dem Tiermodell.

    Forschende haben in einer Tierstudie einen neuen serotonergen Schaltkreis identifiziert, der an tinnitusähnlichen Effekten beteiligt sein könnte. Dabei projizieren Nervenzellen aus dem dorsalen Raphekern in den dorsalen Cochleariskern, eine zentrale Hörregion, deren Überaktivität mit Tinnitus in Verbindung gebracht wird. Wird dieser Schaltkreis aktiviert, steigt die Aktivität im Hörzentrum deutlich an und die Mäuse zeigen Verhaltensweisen, die auf Tinnitus hindeuten. Nach Lärmbelastung waren sowohl der Serotoninspiegel im DCN als auch die Aktivität dieses Netzwerks erhöht. Eine gezielte Hemmung des Schaltkreises verringerte die Symptome. Die Ergebnisse liefern einen neuen Ansatzpunkt für künftige Therapien, sind aber bislang auf Mäuse beschränkt.

    Überzogene Erwartungen durch Medienberichte

    „Glückshormon soll Tinnitus verursachen“(Spiegel.de), „Forscher entdecken mögliche Ursache für Tinnitus“(ntv), und“Forschende finden mögliche Ursache für Tinnitus“ (Blick.ch) sind nur drei Schlagzeilen zu dieser Studie. Mit ihnen entsteht die Gefahr überzogener Erwartungen. Zum Einfluss von Serotonin auf einen Tinnitus gibt es bereits seit Jahren Forschungsarbeiten. (u.a. Serotonergic modulation of neurons in the dorsal cochlear nucleus) Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Serotonin vermutlich ein modulierender, nicht aber ein alleiniger Faktor ist.

    Die jetzt vorgestellte Studie geht einen Schritt weiter: Sie zeigt nicht nur eine Korrelation, sondern beschreibt einen konkreten neuronalen Schaltkreis (DRN → DCN), über den Serotonin tinnitusähnliche Aktivität auslösen kann – zumindest im Mausmodell. Die Studie nutzt optogenetische und chemogenetische Methoden, die eine direkte Manipulation einzelner Neuronengruppen erlauben – das erlaubt Kausalaussagen, die Beobachtungsstudien nicht leisten können. Für die klinische Praxis ist das zunächst ein Forschungsansatz, keine Therapieaussage.

    Quelle: Ein diskreter serotonerger Schaltkreis, der an der Entstehung von Tinnitusverhalten beteiligt ist

    Redaktioneller Hinweis: erstmals veröffentlicht am 23.04.2026, aktualisiert am 29.04.2026

  • Forschungsprojekt untersucht personalisierte Hirnstimulation

    Die RNID fördert ein Forschungsprojekt zur personalisierten Hirnstimulation bei Tinnitus. Das Projekt wird von einem Team der University of Antwerp durchgeführt und untersucht, wie sich neuronale Aktivität gezielt beeinflussen lässt.

    Der Ansatz gehört zu einer Forschungsrichtung, die direkt im Gehirn ansetzt und individuelle Unterschiede in der Verarbeitung von Geräuschen berücksichtigt. Ziel ist es, Mechanismen besser zu verstehen, die bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Tinnitus eine Rolle spielen.

    Ergebnisse aus dem Projekt liegen bislang nicht vor. Unklar ist, ob sich aus den Untersuchungen ein konkreter Therapieansatz entwickeln lässt.

    Quelle: https://rnid.org.uk/hearing-research/silencing-tinnitus/a-personalised-brain-stimulation-treatment-for-tinnitus/

  • Ginkgo-biloba-Extrakt zeigt Effekte bei chronischem Tinnitus

    • Nach 24 Wochen verbesserten sich tinnitusbezogene Beschwerden signifikant.
    • Besonders profitierten Patienten mit Angst, Stress oder normalem Hörvermögen.
    • Die Ansprechrate lag bei 18,8 %.

    Eine explorative Studie untersuchte den Einsatz des Ginkgo-biloba-Extrakts EGb 761® bei chronischem Tinnitus. 170 Patienten erhielten über 24 Wochen zweimal täglich 120 mg. In dieser offenen, unkontrollierten Untersuchung verbesserten sich alle erfassten tinnitusbezogenen Parameter signifikant. Subgruppenanalysen deuten darauf hin, dass insbesondere Patienten mit erhöhter Angst oder Stress sowie solche mit normalem Hörvermögen stärker profitierten, während Depression keinen Einfluss zeigte. Die Gesamtansprechrate lag bei 18,8 %. Aufgrund des Studiendesigns sind die Ergebnisse jedoch eingeschränkt interpretierbar.

    Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 kam zu dem Ergebnis, dass Ginkgo biloba im Vergleich zu Placebo möglicherweise keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss auf die Schwere der Tinnitus-Symptome hat. Die Behandlung mit Ginkgo-bilboa-Extrakt ist eine von mehreren Behandlungsmöglichkeiten.

    Quelle: National Library of Medicine

    Auf dem DGHNO-Kongress in Ulm ist das Unternehmen mit einem großen Stand vertreten und präsentiert dort auch die Verarbeitung der Pflanze.

  • Kein erhöhtes Tinnitus-Risiko bei ErzieherInnen

    • Erziehende haben zwar häufig einen Tinnitus, aber nicht häufiger als in der Gesamtbevölkerung
    • Erhöhtes Risiko für Schwindel und Hörverlust
    • Prävention wichtig

    Eine retrospektive Kohortenstudie auf Basis von GKV-Routinedaten (2016–2020) zeigt erhöhte Risiken für Schwindel und Hörverlust in bestimmten Berufsgruppen. Besonders Beschäftigte in der Kindererziehung wiesen im Vergleich zu Büroangestellten höhere Odds für Schwindel (OR 1,14) sowie für Hörverlust beziehungsweise Schwerhörigkeit (OR 1,10) auf. Insgesamt lag die Prävalenz 2020 bei 3,9 Prozent für Schwindel und 3,1 Prozent für Hörverlust. Tinnitus wurde mit 2,4 Prozent dokumentiert, zeigte jedoch weder in den exponierten Berufsgruppen noch im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung eine erhöhte Häufigkeit. Die Autorinnen und Autoren sehen damit vor allem für Schwindel und Hörverlust Hinweise auf arbeitsbedingte Einflüsse, etwa durch Lärmbelastung, während sich für Tinnitus kein klarer beruflicher Zusammenhang ergibt.

    Quelle: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie

  • „Meine Tinnitus App“ kann Tinnitus-Belastung reduzieren

    • App zeigte bei 35,4 % der Teilnehmenden eine geringere Tinnitus-Belastung
    • 43,8 % berichteten über Verbesserung des Schweregrads
    • nur unterstützend, nicht für alle Betroffenen

    Eine randomisierte Studie aus Deutschland zeigt, dass eine digitale Anwendung die Belastung durch Tinnitus bei einem Teil der Betroffenen verringern kann. Untersucht wurde die Nutzung der App „Meine Tinnitus App“ unter Alltagsbedingungen.

    An der Studie nahmen 204 Patientinnen und Patienten aus 33 HNO-Praxen teil. Über einen Zeitraum von zehn Wochen nutzten sie die Anwendung regelmäßig im Alltag. Ziel war es, zu untersuchen, ob sich nicht nur die Wahrnehmung der Ohrgeräusche, sondern auch der Umgang mit den Beschwerden verändert.

    Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Bei 35,4 % der Teilnehmenden nahm die subjektive Belastung durch den Tinnitus ab, während 43,8 % eine Verbesserung des Schweregrads angaben. Damit deutet die Studie darauf hin, dass die Anwendung für einen Teil der Betroffenen hilfreich sein kann – allerdings keineswegs für alle.

    Wichtig ist dabei die Einordnung der Ergebnisse. Die beobachteten Effekte sind moderat und beziehen sich vor allem auf den Umgang mit den Ohrgeräuschen im Alltag, nicht auf deren vollständiges Verschwinden. Zudem war die Studiendauer mit zehn Wochen vergleichsweise kurz, sodass sich keine Aussagen über langfristige Effekte treffen lassen.

    Die Anwendung richtet sich vor allem an Menschen mit bestehendem, eher chronischem Tinnitus, die ihre Beschwerden besser bewältigen möchten. Für Betroffene mit neu aufgetretenen Ohrgeräuschen – etwa nach starker Lärmbelastung – oder bei möglichen medizinischen Ursachen ersetzt die Nutzung einer App keine ärztliche Abklärung.

    Insgesamt zeigt die Studie, dass digitale Angebote eine unterstützende Rolle spielen können. Sie sind jedoch kein Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Behandlung, sondern können allenfalls eine Ergänzung darstellen.

    Quelle: Studie zu „Meine Tinnitus App“

  • Studie: Smartphone-Soundtherapie könnte Tinnitus beeinflussen

    • Smartphone-Soundtherapie zeigte bei einem Teil der Teilnehmenden eine verringerte subjektive Tinnitus-Lautstärke
    • Die Anwendung wurde täglich über mehrere Wochen genutzt, Langzeiteffekte sind unklar
    • Die Wirkung basiert vermutlich auf Veränderungen im Hörsystem, ist aber nicht direkt nachgewiesen

    Eine im Dezember 2025 veröffentlichte Untersuchung der Newcastle University geht der Frage nach, ob gezielte Klangtherapie per Smartphone die Wahrnehmung von Tinnitus beeinflussen kann. Teilnehmende nutzten dafür über mehrere Wochen täglich eine speziell entwickelte Audio-Anwendung.

    Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die wahrgenommene Lautstärke der Ohrgeräusche bei einem Teil der Probanden verringerte. Dabei handelt es sich jedoch um subjektive Einschätzungen – objektive Messungen der Veränderung liegen nicht vor.

    Einordnung: Hinweise auf Wirkung – aber keine gesicherte Therapie

    Die Forschenden vermuten, dass bestimmte Klangmuster die neuronale Verarbeitung im Hörsystem beeinflussen könnten. Dieser Mechanismus ist jedoch nicht direkt nachgewiesen, sondern basiert auf bestehenden Modellen zur Entstehung von Tinnitus.

    Zudem bleibt unklar, wie nachhaltig die beobachteten Effekte sind. Die Studie lief über mehrere Wochen – Langzeitdaten fehlen. Auch ist nicht auszuschließen, dass Gewöhnungseffekte oder Placeboeinflüsse eine Rolle spielen.

    Für Betroffene bedeutet das: Die Ergebnisse liefern interessante Ansätze, ersetzen jedoch keine etablierten Therapieformen. Weitere unabhängige Studien mit größeren Teilnehmerzahlen sind notwendig, um die Wirksamkeit verlässlich zu beurteilen.

    Quelle: Universität Newcastle

  • Kühlung des Innenohrs bei Tinnitus – Studie untersucht Machbarkeit

    Eine aktuelle Studie untersucht einen neuen Ansatz in der Tinnitus-Forschung: die gezielte Kühlung des Innenohrs. Dabei steht nicht eine sofortige Therapie im Fokus, sondern die Frage, ob sich die Temperatur im Innenohr von außen überhaupt ausreichend und kontrolliert senken lässt.

    Machbarkeit statt Wirksamkeitsnachweis

    In der Fachzeitschrift Otology & Neurotology veröffentlichte Forschende eine experimentelle Arbeit, in der ein nichtinvasives Kühlsystem an einem menschlichen Kadavermodell getestet wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass die Temperatur im Innenohr innerhalb von 30 bis 60 Minuten um mehrere Grad Celsius abgesenkt werden kann. Damit wurde erstmals belegt, dass eine gezielte, lokale Kühlung technisch möglich ist.

    Ob dieser Ansatz auch eine tatsächliche Linderung von Tinnitus-Beschwerden bewirken kann, ist derzeit noch unklar. Die Studie selbst liefert keinen klinischen Wirksamkeitsnachweis bei Patienten. Eine entsprechende klinische Studie ist zwar bereits registriert, Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. Für Betroffene bedeutet das: Der Ansatz ist wissenschaftlich interessant, befindet sich aber noch in einem frühen Forschungsstadium, es ist noch kein neuer Behandlungsansatz.

    Quelle: PubMed – Noninvasive Targeted Temperature Management of the Inner Ear

  • Ginkgo: bei Tinnitus nicht besser als ein Placebo

    Ginkgo wird häufig in der Behandlung eines Tinnitus eingesetzt. Es gibt zahlreiche Präparate auf dem Markt, die zum Beispiel als Kapsel oder Tabletten in Apotheken oder Drogerien verkauft werden. Ginkgo kann vom Arzt zur Therapie einer Alzheimer Demenz in einer Tagesdosis von 240 mg. verschrieben werden.

    „Geringfügige bis keine Wirkung“

    In einem Cochrane Review aus dem November 2022 heißt es, die Einnahme von Ginkgo biloba habe möglicherweise im Vergleich zu einem Placebo lediglich eine geringfügige bis keine Wirkung. In der Arbeit wurden zwei Studien ausgewertet, wobei insgesamt zwölf untersucht wurden. Ziel war es, herauszufinden, ob Ginkgo Tinnitus verringert oder sogar schädliche Nebenwirkungen hat.

    Trotzdem finden sich auf Internet-Seiten zahlreiche Ginkgo-Präparate, die zur Behandlung eines Tinnitus angeboten werden. Dabei wird in einigen Fällen sogar auf das Cochrane-Review verwiesen:

    • Die Datenlage sei unzureichend, deshalb werde keine Empfehlung ausgesprochen.
    • Bei der Einnahme von Ginkgo-Präparaten gebe es genausowenig Nebenwirkungen, wie bei der Einnahme von Placebos.

    Häufig ist auch der Hinweis zu finden, dass bei Tinnitus Ginkgo biloba sehr oft zur unterstützenden Behandlung eingesetzt wird. Diese Aussage gibt aber keinen Aufschluss über die Wirksamkeit. Tatsächlich gibt es sehr unterschiedliche Therapien, um einen Tinnitus zu heilen oder zu lindern.

    Quelle: Ginkgo biloba for tinnitus: National Library of Medicine

  • Tinnitus: Stress durch Ohrgeräusche

    Tinnitus verursacht bei vielen Patienten Stress. Das wurde in einer Studie aus dem Jahr 2018 nachgewiesen. Von 180 Menschen hatten fast zwei Drittel (117) Stresssymptome. 52 Patienten befanden sich in der Widerstands- und Handlungsphase. Das heißt, der Körper stellt sich darauf ein nicht nur, wie in der Alarmpahse, kurzfristig auf den Stress zu reagieren, sondern setzt Zucker- und Fettsäuren frei. Der Körper ist bemüht, den hohen Energiebedarf der erste Reaktionen zu kompensieren und die Reaktionen abzuschwächen. 23 Testpersonen befanden sich bereits in der Erschöpfungsphase.

    Die Urheber der Studie kommen zu dem Schluss, dass Stresssymptome bei den meisten Patienten mit der subjektiven Tinnitus beobachtet wurde. Dies betrifft vor allem Menschen, die sch und der Widerstands- und Handlungsphase sowie in der Erschöpfungsphase befinden. Es gibt einen eindeutigen Bezug zur Belästigung durch den Tinnitus.

    Stress ist nur einer von mehreren möglichen Einflüssen, die ein Tinnitus auf die Psyche hat. Andererseits gilt Stress auch als eine Ursache für einen Tinnitus.